Mainova Frankfurt Marathon 2017

Nie wieder…..
… das war die Ansage nach meinem Marathondebüt 2011 auf Mallorca.

Nie wieder hat genau bis Mai 2017 angehalten. Ein online Gewinnspiel, und wie das so ist wenn man nicht daran glaubt, ich habe einen Startplatz beim Frankfurt Marathon am 29.11.2017 mit Trainingsplan etc. gewonnen. Also war nie wieder vergessen und los geht’s!

Die Gruppe um die Nelkenläufe habe ich während meiner 16-wöchigen Vorbereitungszeit wenig gesehen, viele lange, langsame Fettstoffwechselläufe, Intervalltraining und diverse Tempoläufe standen auf dem Plan. Aber die „Nelken“ haben mich immer wieder motiviert und gepusht. DANKE!

Das Training lief gut, keine Krankheitsausfälle bis auf 5 Tage vor dem großen Tag. Ich konnte meinen Kopf kaum noch drehen. Zum Glück konnte mein Arzt mir noch den Kopf zurechtrücken, so dass ich problemlos ins Rennen starten konnte.

Der Sonntag wurde stürmisch und regnerisch eingeläutet, doch pünktlich zum Start kam die Sonne raus.
Die Schlange der ca. 14000 Starter zog sich endlos. Es war erst mal eine Herausforderung den richtigen Startblock zu finden. Ein irres Gefühl, mit so vielen Menschen bin ich noch nie gelaufen. Zuerst ging es von der Messehalle in Richtung Stadt. Viele Zuschauer mit Musik, Trommeln, Lautsprecher, Plakaten usw. säumten die Strecke. In der Stadt mehr, in den Außenbezirken eher weniger, ab er immer noch so viel, dass ich immer die „Stimmung“ in den Ohren hatte.

Die ersten 10 km und auch der Halbmarathon liefen gut. Die Zeit verging wie im Flug. Aber ab km 30 wurde es so langsam zäh. Eine „lange Gerade“ ohne viel Abwechselung. Die Beine wurden müde und so langsam hatte ich das Gefühl mal ankommen zu können. Ich musste mich immer wieder motivieren doch mal ein bisschen Tempo zu machen und nicht dahin zu latschen. Km 35/36, es ging wieder in die Stadt. Durch „Hochhausschluchten“ mit ordentlich Wind. Jetzt ist klar, ich schaffe es, komme an und das auch noch in der Wunschzeit unter 4 Stunden. Wenn, ja wenn ich jetzt nicht schlapp mache und mich mal ein bisschen zusammenreiße.

Noch 2 km, dann Zieleinlauf in die Festhalle, mit rotem Teppich und viel, viel Volk. Vor dem „Hammermann“ um die Kurve und dann gesäumt von Menschenmassen in ́s Ziel. Gänsehaut pur, roter Teppich, Jubelrufe, alles in rotem und blauem Licht getaucht, Konfetti der Sieger, meine Lieben, die mit mir ein Marathonwochenende durchlebt haben und die Uhr, die zum Schluss eine Zielzeit von 3:59:32 für mich anzeigt!

Nie wieder, mal sehen wie lange es dieses Mal dauert…..

 


Details zum Lauf ……..

 

 

 

 

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Angela Feldmann

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